Thomas ZiebulaThomas Ziebula schreibt seit früher Jugend. Sein erstes Buch erschien 1996 bei Rowohlt. Darin erzählt er die Geschichte vom tyrannischen Nashornbullen Nero, der keine gefleckten und gestreiften Tiere in der Savanna dulden wollte und von einer Maus besiegt wurde. Unter dem Peudonym Jo Zybell schrieb er später vor allem Fantasy – zuletzt den Roman “die Traummeister”, erschienen 2011 bei Hoffmann und Campe. Seit 2012 schreibt der Autor unter seinem Klarnamen auch historische Romane. Thomas Ziebula wird vertreten durch die Autoren- und Verlagsagentur Peter Molden.

Aktuell: Seit 15. Aug. 2014 im Buchhandel – „Die Hure und der Spielmann“, der neue historische Roman des Autors.

Notizen

 

Endlich eine gute Nachricht: Wikipedia reicht Klage gegen US-Geheimdienst ein
15. März 2015 | Aktuelles  

Wie lange haben wir auf eine gute Nachricht dieser Art gewartet? Wozu Frau Merkel und ihr Team zu feige sind, tut nun, wie man hört, der Wiki-Gründer Jimmy Wales: Er will die NSA verklagen, um die Nutzer von Wikipedia zu schützen. Gratulation! Wenn Frau Merkel und ihr Kabinett gelegentlich doch noch aus dem Arsch des Weißen Hauses kriechen sollten, werden sie feststellen müssen, dass andere ihren Job tun: die Verfassung eines freien Landes verteidigen. Ob sie sich dann ein bisschen schämen werden? (…) weiterlesen

„Günther Jauch“ – lebst du noch oder klatscht du schon?
10. März 2015 | Aufgelesen  

Gestern, nach unterirdischem Tatort, bin ich bei „Günther Jauch“ hängen geblieben. „Putin auf dem Weg in die Diktatur?“ So ähnlich. Es ging vor allem um den Mord an Boris Nemzow. Seine Tochter war unter den Gästen. Dazu Menschen, die sich vom Kreml bedroht fühlen und Menschen, die für einen Ausgleich mit Russland plädieren. Und russische und deutsche Medienmenschen. Brisantes Setting, ernstes Thema, will ich jetzt nicht vertiefen. Nur dies: SIE HABEN WIEDER GEKLATSCHT.
Ich meine die Masse, die man zu solchen Anlässen in ein ARD oder ZDF-Studio karrt, um der Veranstaltung so etwas wie einen seriösen Öffentlichkeitscharakter zu geben. Ich meine die Leute. Die haben geklatscht.
„Eine solche Sendung wäre im russischen Fernsehen niemals möglich“ – sie klatschen. „Mein Freund Boris hatte Angst, dass Putin ihn töten lässt“ – sie klatschen. (…) weiterlesen

Der „master of war“ und sein Poet – Jimmy Carter lobt Bob Dylan
06. März 2015 | Aufgelesen  

Herbert und ich sind heute Abend mal wieder die ersten am Stammtisch. „Bob Dylan hat einen Preis gekriegt, hast du’s gelesen?“ Ich schieb mein Bier zur Seite und dreh’ die Zeitung so, dass Herbert Schlagzeile und Foto sehen kann. Der löffelt ungerührt Zucker in seinen Espresso. „Irgendeinen Grammy“, sag ich. „Und weißt du, wer die Preisrede gehalten hat? Jimmy Carter.“

„Und was hat er gesagt?“

„Dass Dylans Worte über Frieden und …“ Ich dreh die Zeitung wieder um und lese vor. „Dass Bob Dylans Worte über Frieden und Menschenrechte weit prägender, machtvoller und bleibender seien, als alles, was von amerikanischen Präsidenten je zu diesen Themen kam.“ Ich strahle zu Herbert hinüber. „Super, oder? Ich meine: Bob Dylan! Hör mal, Herbert!“

„Ja, ganz hübsch.“ Herbert rührt in seinem Espresso herum. „Aber kein Kunststück.“

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Glück
16. November 2014 | Lyrik  

Die sonnige Kinderstraße

Meine frühe Kindheit hat
Auf sonniger Straße getollt;
Hat nur ein Steinchen, ein Blatt
Zum Glücklichsein gewollt.

Jahre verschwelgten. Ich suche matt
Jene sonnige Straße heut,
Wieder zu lernen, wie man am Blatt,
Wie man am Steinchen sich freut.

Joachim Ringelnatz

Ringelnatz, 7. August 1883 in Wurzen geboren (…) weiterlesen

Protest gegen Fanatiker – Aktionstag mit bitterem Beigeschmack
21. September 2014 | Aktuelles  

Islamische „Extremisten benutzen die Religion nur als Deckmantel“, behauptete Justizminister Heiko Maas am 19. 9. anlässlich des Aktionstages der muslimischen Gemeinden in Deutschland. Was für ein Irrtum!
Hat Maas im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst? Hat er nie gehört von den Blutbädern, die tief religiöse Europäer im 16. und 17. Jahrhundert anrichteten, und zwar über viele Generationen hinweg?
Jemanden durch Enthauptung in die rettenden Arme Gottes zu befördern, galt unseren frommen Vorfahren dabei noch als Gnadenakt. Geläufiger waren ihnen Mordmethoden, an die man lieber nicht erinnert werden will.
Und was die Zeitgenossen betrifft: Glaubt Maas wirklich, dass Leute wie Mohammed Atta, Usama Bin Laden oder der IS-Terrorscheich Abu Bakr al-Bagdadi sich nur einen frommen Schein gaben bzw. geben (…) weiterlesen

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